Die Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve - Chapter 3 - Decision

Hilft die Idee der Indifferenzkurve, Jobs-To-Be-Done besser zu verstehen und zu integrieren? Selbst der optimal decodierte Job-To-Be-Done ist das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben steht, wenn die Integration in das Unternehmen nicht gelingt. Dahinter verbirgt sich das eigentliche Geheimrezept1. Warum ist der Hinweis an dieser Stelle von Bedeutung? Weil die Effekte im Umgang mit der Job-To-Be-Done Indifferenzkurve nur dann eine Bedeutung haben, wenn die methodische Integration der Theorie in eine formale Organisation vorher handwerklich optimal umgesetzt wurde.   CHAPTER 3 Die 4-Teilige Reihe zur Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve (Teil 4 von 4)

Die Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve - Chapter 2 - I Like ≠ I Prefer

Wie oft werden wir mit Begriffen wie "Kundenbedarf", "Kundenanforderungen", "Kundenwunsch" u.s.w. konfrontiert. Wie oft bilden diese Begriffe die Grundlage für Produktmanagement, Marketing oder Strategieentwicklung. Das eigentlich problematische an dieser Vorstellung ist, dass versucht wird, anhand dieser Begriffe die Komplexität im Kaufverhalten der Kunden abzudecken. Dies erinnert an grundlegende ökonomische Modelle wie den "vollkommenen Kapitalmarkt" oder "das Fehlen von Informationsasymmetrie" (wobei sich die guten Ökonomen der faktischen Unterkomplexität bewusst sind und zuweilen auf deutlich komplexere Verfahren zurückgreifen1).   CHAPTER 2 Die 4-Teilige Reihe zur Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve (Teil 3 von 4)     "i like" & "i prefer" are NOT the same! Nein. Die reale Vorstellungen zu Entscheidungsverhalten von Kunden lassen sich auf diese Weise nicht gewinnen. Damit erklärt sich auch das Scheitern von offenbar perfekten Produkten oder glänzend wirkenden Strategien. Einige wichtige Thesen wurden in Chapter 0 und Chapter 1 bereits erläutert. Zum Gesamtverständnis fehlen nun noch zwei Elemente, bevor wir das finale "Job-Statement" formulieren und verproben können.

Die Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve - 3 Compelling Forces

Nachdem das "Ich" (Unique Me) definiert und der Kontext erfasst ist (Chapter 0), geht es um die Frage, was passieren muss, damit das unipersonale Handlungssystem auch tatsächlich handelt; denn jede Handlung stellt eine Veränderung des aktuellen Zustandes dar. Hier treten mächtige Kräfte auf, die genau das verhindern wollen.   CHAPTER 1 Die 4-Teilige Reihe zur Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve (Teil 2 von 4)  

Die Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve - Unique Me

Eine der großen Stärken der Jobs-To-Be-Done-Theorie ist, dass alle für das Fundament erforderlichen Theorien, Konzepte und Modelle bereits existieren und weitläufig anerkannt (bzw. zumindest hinreichend kritisch gewürdigt) sind. Es handelt sich also nicht um eine neue Methode. Der Denkansatz basiert vielmehr auf einer neuen Kombination und praktischen Anwendung von Erkenntnissen, die zum Teil schon seit Jahrzehnten verfügbar sind.   CHAPTER 0 Die 4-teilige Reihe zur Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve (Teil 1 von 4)   JobsTalk reboot und die Jobs-To-Be-Done Indifferenzkurve Leitfaden für den Prozess der Kombination und Adaption war und ist die gegenwärtige gesellschaftliche Realität mit deren gewaltigen Umwälzungen, Veränderungen, Gefahren und Chancen. Dem kritischen Beobachter dieser Realität stellt sich die Frage, ob wir uns bereits mitten in einer Epoche befinden, die in den Geschichtsbüchern später einmal als die Phase innerhalb des Anthropozän eingehen, in der der Mensch seine Rolle als geologischer Faktor erkannt und erste Schritte eingeleitet hat, sich dieser Verantwortung zu stellen.

Du musst das Ding feuern!

Die Reichen ersticken im Wohlstand, die Armen an Verzweiflung - und unser Planet erstickt gleich mit. Wenn wir den Blick einmal nur auf Deutschland, Österreich und Schweiz lenken - d.h. aus der Vogelperspektive betrachtet im weltweiten Vergleich sehr reiche Länder: Alterung der Gesellschaft, Arbeitskräftemangel, Nachwuchsverknappung, Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Globalisierung, Digitalisierung, Beschleunigung des Alltags, zunehmende Komplexität, Informationsflut, mangelnde Nachhaltigkeit, Probleme mit Klimawandel, klaffende Arm-Reich-Schere, Individualisierung, Wertewandel, Work-Life-Balance, Urbanisierung, Polarisierung der Gesellschaft, Rise of Generation Y and Z, Null-Bock. Diese Mega-Trends sind keine willkürliche Sammlung. Diese Veränderungen sind real und stehen mittlerweile unter strenger wissenschaftlicher Beobachtung (unter anderem hier). Obwohl uns die Veränderungen in der heutigen Zeit eigentlich in hemmungslose Panik ausbrechen lassen müssten, bewegen wir uns nur in Zeitlupe.

Warum kauft Ihr Kunde?

Noch nie wussten Unternehmen mehr über ihre Kunden als heute - Big Data, Internet of Things, Bewegungsprofile, Kaufverhalten. Aber warum sind die meisten Unternehmen nicht zufrieden mit ihrer eigenen Innovationsleistung? Sie erinnern sich vielleicht an den Film "Moneyball", basierend auf der Geschichte des Baseball Teams der Oakland A's des Jahres 2002. Es ist ein Film darüber, dass auf Basis gründlicher Analyse verschiedener Eigenschaften von Spielern, das beste Team zusammengestellt und die Erfolgsaussichten gesteigert werden können. Zum Beispiel wurde festgestellt, dass die Häufigkeit, wie oft ein Schlagmann eine Base erreicht und zum Läufer wird, ein besserer Indikator für den Erfolg ist, als der reine Schlagdurchschnitt. Die penible Analyse von Daten und Informationen von Spielern half dem General Manager der Oakland A's mit minimalem Einsatz von Geld den maximalen Erfolg zu erreichen - das Moneyball-Prinzip war geboren.

Game Over 4.0 - Wir lieben Katastrophen

In der heutigen Zeit ist scheinbar niemand mehr gewillt oder in der Lage, auf Dinge und Entwicklungen proaktiv zu wirken und Veränderungen prophylaktisch herbeizuführen. Zu vieles ist Stückwerk, fast alles ist von naheliegenden subjektiven Interessen getrieben. Der klassische Politiker wird geleitet vom Gedanken der Macht und des Machterhalts, die Wirtschaftsführer von kurzfristigem Profit innerhalb der laufenden Berichtsperiode. Wo bleiben die großen Denker und Lenker der heutigen Zeit? Diese Frage ist kein romantisch verklärter Wunsch, sondern eine bittere Notwendigkeit. Es sei denn, wir lieben Katastrophen. Davon werden wir bei einem „Weiter so“ in den nächsten Jahrzehnten nämlich eine Menge erleben.

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